Random Things about Japan

By | April 6, 2014

Dinge, die euch erstaunen werden:

Moin moin!

An dieser Stelle folgt etwas, was sich von meinen bisherigen Einträgen unterscheidet: Es wird nämlich weder um einen Ausflug noch um eine Eigenheit des Lebens in Japan gehen. Ich bemerke immer wieder total viele kleine Besonderheiten, die man sehr schlecht in einem ganzen Eintrag unterbringen kann. Deswegen gibt es jetzt eine List lauter Dinge, die “typisch” für Japan sind. Viel Spaß dabei ;-)

  • In Japan herrscht Linksverkehr.
  • Die Ampeln im Land der aufgehenden Sonne springen sofort von Rot auf Grün.
  • Fahranfänger müssen vorne und hinten am Auto einen Aufkleber anbringen, der sie als solche kennzeichnet. Selbiges gilt für Autofahrer/innen ab einem bestimmten Alter, das ich euch aber nicht nennen kann.
  • Auf Rolltreppen stehen Japaner stets in einer Reihe, sodass eine Gasse für diejenigen frei bleibt, die es eilig haben.
  • An Bahnhöfen sind die Haltepunkte der Züge auf dem Boden markiert. Ich habe es bisher nur ein einziges Mal erlebt, dass ein Zug diese nicht eingehalten hat. Der Lokführer korrigierte seinen Fehler allerdings sofort.
  • Vor Bussen und Bahnen bilden die Menschen immer Warteschlangen. Es drängelt niemand. Alle warten zuerst darauf, dass die Leute ausgestiegen sind, bevor sie einsteigen.
  • In japanischen Zügen ist es fast schon Standard, Sitze zu haben, die man der Fahrtrichtung entsprechend umklappen kann. Dementsprechend muss man nie rückwärts fahren.
  • Busse betritt man in der Regel hinten, während man sie vorne verlässt. In manchen Städten ist dieses jedoch anders herum.
  • Nicht bestätigt: Fernsehen beim Autofahren ist selbst bei hohen Geschwindigkeiten erlaubt.
  • Fast jedes Kind besitzt einen Nintendo.
  • Jede noch so kleine Arztpraxis, egal ob Haus-, Zahn- oder Frauenarzt, schimpft sich schon Klinik oder gar Krankenhaus.
  • Gefühlt alle 200m findet man einen Getränkeautomaten. Es gibt aber auch Automaten für Eiskreme, Zigaretten, alkoholische Getränke…eigentlich für alles. Selbst im Kino oder vor beliebten Sehenswürdigkeiten findet man sie, um die Tickets zu kaufen.
  • Schuluniformen sind in Japan etwas völlig Normales. Das hat vermutlich etwas mit dem sehr viel ausgeprägteren Gruppensinn zu tun; man gehört in Japan immer irgendwelchen Gruppen an: Schule bzw. Arbeit, Bowlingclub, Fußballmannschaft, etc. Selbst Grundschüler tragen schon Uniformen.
  • Ein Großteil der Menschen, die man wochentags in U-Bahn und Co. antrifft, trägt Anzug.
  • Zu einem Fahrrad gehören oft fest angebaute Handschuhe, damit man vom Fahrtwind ja nicht kalte Hände bekommt.
  • Jeder, wirklich jeder hat einen Regenschirm und benutzt ihn auch. Oft genug sogar auf den Fahrrad, wobei es dafür auch Ganzkörperkondome gibt.
  • Für Japanerinnen gilt helle Haut als Schönheitsideal, weshalb viele selbst im Winter Sonnencreme auftragen und an sonnigen Tagen einen Schirm bei sich haben.
  • Bestimmt mehr als die Hälfte aller Werbegesichter auf Plakaten sind Ausländer.
  • Datumsangaben in Japan erfolgen in der Form Jahr/Monat/Tag, somit ist der 14. April 2014 der 2014.04.14.
  • Traditionell wird die Jahresangabe als Jahre nach der Thronbesteigung des aktuellen Kaisers gezählt. Demnach ist das Jahr 2014 das 26. der Heisei Ära. Diese Zählweise ist aber erst seit 1868 in Gebrauch und ist seit den 70er Jahren der Standard in offiziellen Dokumenten.
  • Glücksspiel ist in Japan gesetzlich verboten. Trotzdem sieht man an jedem Bahnhof mindestens eine Panchiko-Halle. Man umgeht die Gesetze, indem man den Spielern keine Geldpreise ausschüttet, sondern nur Sachpreise oder Goldplättchen anbietet. Ganz zufällig kann man Letztere in einer Nebenstraße gegen Bargeld umtauschen…
  • Abfälle werden wöchentlich abgeholt, wobei Flaschen, Brennbares und Papier an unterschiedlichen Wochentagen an der Reihe sind.
  • Mülltrennung wird in Japan groß geschrieben: Flaschendeckel kommen bitte zu den brennbaren Abfällen und Flaschen, Dosen, Gläser sollen vorher gründlich ausgespült werden. Vor allem bei McDonald’s ist es wahnsinnig, wie penibel man alles trennen soll: Plastikkappen der Trinkbecher einzeln, Inhalt einzeln…Trotzdem trifft man Mülleimer nur sehr selten an. Auch ein Pfandsystem ist nicht vorhanden.
  • Rauchen ist nur in dafür gekennzeichneten Orten gestattet. Oft braucht man also erst eine Karte der näheren Umgebung, bevor man eine schmöken kann. Das hält viele Japaner dennoch nicht vom Rauchen ab.
  • Weder Trockner noch Keller gehören zu einem durchschnittlichen japanischen Haus. Wäsche wird also entweder auf dem Dach, Balkon oder sogar im Vorgarten zum Trocknen aufgehängt.

Mehr fällt mir gerade nicht ein xD War schon viel, meint ihr nicht auch? Ganz eventuell folgt ein weiterer Teil, wobei der vermutlich kürzer werden dürfte. Wie immer Danke fürs Lesen!

Tobii~

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