Eikando & Nanzen-Ji

By | March 6, 2014

Schönheiten am Rande von Kyoto:

Halli hallo!

Heute berichte ich euch von zwei Tempeln am östlichen Rande von Kyoto, die ich beide an einem Tag besucht habe. Eigentlich war sogar noch mehr geplant, aber die meisten Tempel schließen schon um 17 Uhr ihre Türen, sodass es nur für Nanzen-Ji und Eikando “gereicht” hat. Diese lassen sich übrigens kinderleicht erreichen: Die U-Bahn-Linie, die nur die Straße runter eine Station hat, fährt u.a. genau da vorbei, wo diese Tempel sind. Geht es besser? :P

Das imposante Tor

Das imposante Tor…

...sowie das Aquädukt

…sowie das Aquädukt

Noch vor Nanzen-Ji kommt man an einem seltsamen Kanal vorbei, der zwei Gleise aufweist. Huch? Was macht der denn hier? Wenn man dann einen Wagen inklusive Boot sieht, die vermutlich nur als Denkmal dienen, wird es einem klar werden: Hier wurden Boote transportiert. Etwas weiter entfernt befindet sich nämlich der Biwa-See, der früher eine wichtige Verkehrsverbindung darstellte. Wieder etwas gelernt, was? Der Tempel-komplex von Nanzen-Ji ist riesig und wer alle anliegenden Gebäude sehen möchte, braucht außerdem 15€. Ich habe mich mit zwei anliegenden Gärten begnügt, was ich nicht bereue. Vor allem die eine Anlage mit ihrem großen Teich und den Brücken war etwas, was ich so noch nicht gesehen habe. Nanzen-Ji selbst setzt sich zusammen aus: dem großen Tor, welches sogar für ein entsprechendes Entgelt bestiegen werden kann, einer Vortragshalle, die man nicht betreten darf, und zu guter Letzt dem Wohnsitz des Hohepriesters, der über einen Steingarten sowie einer Auswahl an bemalten Raumtrennern verfügen soll. Genau die beiden Gärten, die nicht wirklich zu Nanzen-Ji gehören, habe ich mir dann angesehen xD Das wirkliche Highlight war für mich das Aquädukt, welches aus dem 19. Jahrhundert stammt und ebenfalls mit dem Biwa-See in Verbindung steht, sofern ich richtig informiert bin…Noch heute befördert es Wasser, was doch irgendwie erstaunlich ist.

Einkando von seiner Schokoladenseite

Eikando von seiner Schokoladenseite

Von Nanzen-Ji aus ist es nur ein kurzer Weg, bis man den Eikando Tempel erreicht. Kein riesiges Tor, keine Gärten, die man extra bezahlen muss…Einmalig 600 Yen auf den Tisch legen und man kann alles sehen =) Was erwartet einen hier? Als Erstes kann man so gut wie alle Gebäude nur in Socken betreten, was ich total spannend fand. Die jeweiligen Gebäude stehen natürlich etwas auseinander, aber es gibt dazwischen überdachte Holzwege, sodass man stets trockenen Hauptes den Tempel erkunden kann. Das Schuhverbot liegt einfach am Tatami, was in manchen Räumen ausgelegt ist. Neben einem kleinen Garten inklusive Teich (!), der sich zwischen den Gebäuden befindet, sind die beiden Haupthallen wirklich beeindruckend! Ich sage nur goldene Statuen von Buddha ;-) Dort darf man aber selbstverständlich nicht fotografieren. Danach sollte man unbedingt hoch zur kleinen Pagode, von der man einen guten Blick auf Kyoto hat. Am Ende wartet noch ein großer Teich vor dem Tempel darauf, fotografiert zu werden :kawaii: Mit der Pagode im Hintergrund hat man so ein wunderbares Motiv.

Noch ein Stück weiter nach Norden beginnt schon der “Weg des Philosophen”, den ich noch ganz entlang gegangen bin. Eine der schönsten Ecken, Kyotos, wenn man mich fragt :heart: Aber dazu gibt es erst mehr, wenn ich den NICHT silbernen Silberpavillion besucht habe. Ja, diese Beschreibung macht Sinn. Habt Geduld :P

Noch einen schönen Tag an alle Leser!

Gez.
Tobii~

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