Honganji Tempel

By | February 10, 2014

Zwei Riesen am Bahnhof:

Und hallo mal wieder :bye:

In diesem Eintrag möchte ich mit euch zusammen die beiden Honganji Tempel Kyotos besuchen. Direkt nördlich vom Bahnhof gelegen, kann man sie bereits nach einem kurzen Fußmarsch erreichen. Außerdem ist der Eintritt frei, was gerade in Kyoto schon etwas Besonderes ist. Also worauf warten wir noch!

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Als Erstes besuchte ich den östlichen Honganji Tempel, der zumindest offiziell gar nicht mehr so heißt. Das kümmert hier aber weder die lokale Bevölkerung noch die Touristen xD Der ganze Komplex ist von einer Mauer und einem Wassergraben umgeben, sodass man nur an bestimmten Stellen diese religiöse Stätte betreten kann. Leider ist das Haupttor sowie die eine der beiden Hallen zur Zeit von einem grauen Baugerüst umgeben :cry: Noch bis 2015 sollen die beiden Gebäude restauriert werden, was für mich bedeutet, dass ich die ganze Schönheit nicht mehr während meinem Aufenthalt in Kyoto sehen werden kann…Damit bleibt uns “nur” die Haupthalle übrig, in der trotz der Umbenennung in ein Mausoleum weiterhin aktiv gebetet wird! Und was für ein Oschi :wow: Ich war dann sogar im Inneren, wo der Boden mit Tatami ausgelegt ist. Heißt also: Schuhe aus! Zugegebenermaßen war das mein erstes Mal in einem buddhistischen Tempel, aber soooo besonders ist das gar nicht: Gute zwei Drittel des Raumes sind einfach mit Tatami ausgelegt, wo man sich dann zum (relativ kurzen) Gebet auf den Boden kniet. Die gesamte Wand gegenüber vom Eingang ist mit größeren Figuren und weiteren Gegenständen gefüllt. Ich kann euch beim besten Willen nicht sagen, was es da so alles zu sehen gab :unsure: Auf jeden Fall ist das ganze Gebäude aus Holz gebaut und der Größe entsprechend wurden sehr dicke Baumstämme verarbeitet. Die Haupthalle vom östlichen Honganji wird nicht ohne Grund als eines der größten Holzgebäude der Welt gehandelt! Außer dieser gibt es noch eine kleine Ausstellung mit Fotografien, die jetzt nicht so der Burner war…Aber direkt vor der eingepackten zweiten Halle kann man ein verdammt dickes “Seil” aus Frauenhaar bestaunen! Dieses wurde beim Bau verwendet. Irre! Zum Tempel gehört auch noch ein etwas entfernter Garten aus dem 17. Jahrhundert, den ich leider erst später besucht habe. Seit gespannt ;-)

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Der westliche Honganji Tempel lässt sich ebenfalls gut zu Fuß erreichen, wobei dieser ein ganz anderes Erlebnis darstellt: Keine Baugerüste; alles ist sehbar. Dazu gehört der Nishi Honganji (Nishi = Westen) zu den UNESCO Weltkulturerben Kyotos. Vom Aufbau her zum verwechseln ähnlich, nur etwas kleiner, werden einem zusätzlich sehr schöne Eingangstore geboten. Zu meinem unglaublichen Glück schneite es genau in dem Moment, wo ich vor dem Tempel war. Es hörte zwar schnell wieder auf, aber schaut euch die Bilder davon an :heart: Schnee ist auch hier in der Kansai-Region eher selten :good:

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Außer die Honganji Tempel hatte ich an diesem ersten Sightseeing-Tag einige Läden und Kaufhäuser abgeklappert, um einfach ein wenig die angebotenen Waren abzuchecken. Anders als in Gifu lebe ich ja jetzt in einer Millionenstadt, in der ich bestimmt sehr viel mehr Dinge finden werde! Die japanische Post wird es freuen :P

Euer
Tobii~

 

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