Jya Mata Nagoya

By | February 6, 2014

Rückblick auf eine Woche:

Nachdem ich schon für meine Zeit in Gifu ein Fazit verfasst habe, wird es dieses an dieser Stelle auch für Nagoya geben!

Selbst wenn ich diese Zeilen “schon” aus Kyoto schreibe, ändert das nichts daran, dass die Eindrücke immer noch sehr frisch sind. Also dann haue ich mal in die Tasten :yahoo:

Als Erstes muss ich auf jeden Fall das Wetter erwähnen: Nur zwei Regentage und ansonsten im Prinzip strahlender Sonnenschein. Gut, das kann natürlich nur Glück gewesen sein, aber zumindest ein wenig dürfte das auch an der Lage liegen. Genauso wie Gifu ist Nagoya ja auch von Bergen umgeben ;-) Ich war sogar einmal nur mit Pullover draußen, ohne zu erfrieren! Ende Januar! Mitten im Winter! Macht ihr das mal in Deutschland nach :P So saß ich des Öfteren einfach nur in der Sonne und habe mit Musik auf den Ohren das Stadttreiben beobachtet. Kann ich nur empfehlen, wenn man denn die Zeit findet. Trotz meiner immerhin sieben Tage dort, habe ich bei Weitem noch nicht alles gesehen. Da wäre z. B. das Science Museum mit seinem riesigen Planetarium. So war ich dennoch jeden Tag sehr beschäftigt, was definitiv eine interessante Erfahrung war; ich habe nämlich noch nie dermaßen viel Sightseeing innerhalb so kurzer Zeit gemacht. Die Quittung gab es dann danach, was sowohl ich als auch ihr bemerkt habt…Schon seit Montag in Kyoto, aber noch keine Einträge dazu online! Ich war zugegebenermaßen recht faul :whistle: Und so gab es auch kein neues Futter für euch Leser…

Das Schloss

Das Schloss

Zurück zum Thema: Nagoya hat mir trotz seiner Größe und der Absenz historischer Bauwerke sehr gefallen. Die Fülle an Museen sowie anderer Tätigkeiten wiegt Letzteres sehr gut auf. Trotzdem wären wenigstens ein oder zwei uralte Schreine inklusive größerem Garten echt super gewesen. Man kann eben nicht alles haben. Das Highlight war sicherlich das Schloss, auch wenn es – abgesehen von den Grundmauern – nur eine Rekonstruktion ist. Aber ebenfalls das abgelegene Toyota Auto Museum wird mir in Erinnerung bleiben. Außerdem ist das U-Bahn-Netz sehr einfach ausgelegt, wobei man zur Not auch immer einen Japaner oder eine Japanerin finden wird, die einem weiter zu helfen weiß. Zu guter Letzt das Hotel, welches – bis auf das etwas sehr japanische Frühstück – keine Wünsche offen ließ.

Memento des Toyota Automobile Museums

Memento des Toyota Automobile Museums

Insgesamt kann ich Nagoya nur weiterempfehlen! Gerade zu wärmeren Jahreszeiten macht es bestimmt total viel Spaß, nachts durch Sakae mit seinen vielen kleinen Restaurants und Bars zu streifen. Ich muss ja so oder so dorthin zurück, weil in Nagoya mein Flieger nach Deutschland abheben wird :) Noch ist es ein wenig hin, versteht sich. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich liebend gerne meine letzten Tage auf japanischem Boden in genau dieser Stadt verbringen möchte. Wer weiß, vielleicht wird es sogar wieder das selbe Hotel ;-)

Das war also der Abschluss meiner Woche in Nagoya! Damit werden jetzt bis Mai ausschließlich Einträge über Kyoto und Umgebung folgen: Freut euch auf einige der ältesten, berühmtesten, größten und schönsten Schreine & Tempel Japans :kawaii:

Euer
Tobii~

PS: “Jya Mata” bedeutet so viel wie “Bis bald”

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