Hallo Hachiko

By | June 2, 2014

Shibuya:

Hallo :)

Habt ihr alle schon von Hachiko gehört? Falls nicht, hier eine kleine Zusammenfassung: Hachiko war ein Hund der Rasse Akita oder auch japanischer Spitz und wurde 1923 geboren. Schon im nächsten Jahr zog der Kleine mit seinem Herrchen – einem Professor – nach Tokio, wo er den selbigen täglich vom Bahnhof Shibuya abholte. Leider verstarb der Professor 1925, was Hachiko aber nicht davon abhielt, weiter am Bahnhof zu warten. 1928 wurde ihm eine eigene Ruhestelle errichtet und 1932 machte ein Zeitungsartikel ihn in ganz Japan berühmt. Weitere zwei Jahre später wurde sogar ihm zu Ehren eine Statue errichtet. 1935 verstarb Hachiko dann, wobei man ihn in ausgestopfter Form weiterhin in einem Tokioter Museum betrachten kann. Letzteres ist meiner Meinung nach etwas makaber, aber lassen wir das an der Stelle…Wichtig ist, dass Hachiko fast 10 Jahre lang auf sein verstorbenes Herrchen gewartet hatte und seitdem als das Symbol für Treue gilt. Die aktuelle Statue steht am selben Platz der alten, die im 2. Weltkrieg eingeschmolzen wurde. Und genau dort war ich: In Shibuya! Der Ausgang zur Statue heißt übrigens offiziell “Hachiko” :heart: Sie ist dabei auch der Haupttreffpunkt für alle, die hierher kommen. Was gibt es da denn alles so?

Hachiko

Hachiko

Standardmäßig hat sich um den Bahnhof ein Viertel bestehend aus Kaufhäusern, Restaurants, Cafés und normalen Geschäften gebildet. Das, was Shibuya zu Shibuya macht, ist zu allererst die Kreuzung vor dem Hachiko-Ausgang: Anstatt einer normalen Kreuzung, wo nur eine Richtung zur Zeit an der Ampel warten muss, wird pro Grünphase die ganze Kreuzung für den Verkehr gesperrt. Dementsprechend viele Menschen strömen hier über die Straße ;-) Nicht umsonst ist die Kreuzung von Shibuya einer der berühmtesten Orte Tokios, den man in vielen Filmen wiedererkennen dürfte. In Spitzenzeiten wechseln während einer einzigen Grünphase 15.000 Menschen die Straßenseite. Dort findet man dabei auch das weltweit umsatzstärkste Starbucks Café, welches den ganzen Rummel überblickt!

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Weiterhin ist Shibuya vor allem ein Ort für junge Menschen, die sich dort eben sowohl mit Mode, CDs (das selbst ernannte “größte CD-Geschäft der Welt”) und Weiterem eindecken oder – sobald die Sonne untergegangen ist – sich in den vielen Bars und Clubs vergnügen. Dazu eines meiner Lieblingskaufhäuser, das keine Mode, sondern alles Möglich für Zuhause anbietet (Schreibartikel, Küchenbedarf, Spielzeug, etc.) :) Mir hat es in Shibuya irgendwie richtig gefallen. Viel mehr als Shinjuku, was ich allerdings gar nicht wirklich erklären kann…

Die Kreuzung von Shibuya

Die Kreuzung von Shibuya

Und wieder einen Stadtteil von Tokio von der Liste gestrichen! Zum Glück gibt es immer noch mehr als genug zu entdecken, also freut euch auf die nächsten Einträge :bye:

Gez.
Tobii~

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