Danke Hiroshima!

By | May 23, 2014

Sieben beeindruckende Tage:

Hallo ihr :)

Heute folgt mein üblicher Rückblick, der sich dieses Mal mit Hiroshima beschäftigen wird. Dort habe ich ja eine Woche verbracht, wie ihr mitbekommen haben solltet :P

7 Tage Hiroshima…Sie gingen am Ende viel zu schnell um! Obwohl die Stadt mit einer Million Einwohnen nicht sonderlich groß ist und auch gar nicht soo viel zu bieten hat, bereue ich diesen “Umweg” kein Stück. Es wäre nämlich einfacher gewesen, direkt von Kyoto nach Tokyo zu fahren anstatt so weit nach Westen zu reisen. Zuerst der Friedenspark mit seiner Ruine, den Denkmälern und dem Museum…Wenn ich nur dran denke, werde ich schon wieder traurig. So verstört hat mich noch nie etwas :horror: Dann das zweite Highlight in Form von Miyajima, die Schreininsel südlich von Hiroshima, welche ausschließlich per Fähre zu erreichen ist. Während die meisten den Itsukushima Schrein mit seinem “schwimmenden” Torii am Besten finden dürften, habe ich den Daisho-in Tempel zu meinem Favoriten gemacht – und das von jemanden, der 3 Monate in Kyoto verbracht hat! Außerdem meine Klettertour auf den Misen Berg, auf dem ich so viel Tolles gesehen und erlebt habe. Aber auch die kleineren Sehenswürdigkeiten wie Schloss, Shukkeien Garten und der Blick in die Werkhalle von Mazda waren einzigartige Erlebnisse.

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Ehrlich gesagt hatte ich mich schon nach zwei Tagen gefragt, ob sieben Tage nicht zu viel sind…Friedenspark ein Tag, “Kleinigkeiten” ein Tag, Miyajima kann man auch an einem Tag schaffen und dann hätte man alles gesehen. Andererseits gab es zwei Regentage, an denen ich auf keinen Fall auf die Insel gefahren wäre. So habe ich ein wenig die Innenstadt erkundet und einfach mal in den Parks entspannt, was doch auch was für sich hat. Und nach dem Regen folgte dann wahres Sommerwetter, das mir einen schönen Sonnenbrand bescherte…Ich hab die Stärke der japanischen Sonne etwas unterschätzt…

Das Hotel war eines der selben Kette, in der ich auch in Nagoya einquartiert war. Rund um das Gebäude gab es zwar keine Restaurants, aber dafür am zu Fuß nur 10 Minuten entfernten Bahnhof. Apropos Essen: So gut habe ich Nagoya nicht gespeist! Aus meinem Zimmer konnte ich sogar auf den Eingang des Schlossparks blicken :heart: Mit dem japanischen Frühstück kam ich dieses Mal irgendwie total gut zurecht: Reis, Gemüse, Miso-Suppe, manchmal kleine Würstchen mit Ketchup oder gar etwas Omelettemäßiges. Auch die Essstäbchen bereiteten mir absolut keine Probleme mehr :P Das war in Nagoya noch eine ganz andere Geschichte…Allgemein habe ich mich also mittlerweile so richtig eingelebt.

Und ja…Was gibt es dazu noch viel zu sagen? Hiroshima war sehr toll und von den Aktivitäten her um Längen besser als Nagoya. Letzteres war aber die “Befreiung” von Gifu, weswegen diese Woche einen besonderen Stellenwert hatte. Jetzt kommen noch zwei Monate Tokyo, bevor es zurück nach Deutschland in mein kleines Nest an der Kieler Förde geht. Mal sehen, ob der Spruch “das Beste kommt zum Schluss” anwendbar ist oder ob die größte Metropolregion der Welt für einen Dorfbewohner wie mich zu dann doch zu groß ist. Wir werden es sehen ;-) An dieser Stelle ein weiteres Danke an alle, die meine Zeilen hier lesen!

Gez.
Tobii~

 

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