10 wunderschöne Dinge…

By | September 12, 2013

…die man in Japan unbedingt machen muss:

Kuckuck   :bye:

Als ein wenig Abwechslung zum Work & Travel möchte ich euch eine kleine Liste von 10 Dingen vorstellen, die man in Japan unbedingt machen muss bzw. die ich machen würde, wenn ich denn könnte. Die Reihenfolge spiegelt dabei nicht die Wichtigkeit wieder.

1.) Eine Nacht (oder mehr) in einem traditionellen Gästehaus verbringen.

Leider sind immer mehr Häuser auch von Innen im westlichen Stil: Keine Tatami-Matten, man schläft in richtigen Betten und man sitzt auch nicht auf dem Fußboden. Das finde ich ehrlich gesagt schade, weil auf diese Weise ein Teil der Kultur verloren geht. Rettung versprechen die Ryokan, wo man all dieses noch findet. Ich habe gehört, dass es so ziemlich überall diese Gasthäuser gibt; es sollte also kein Problem sein, mal ein bis zwei Nächte dort zu verbringen. PS: Die Bilder stammen von den Wikimedia Commons.

2.) Im Onsen baden

Japaner und Affen lieben es: Das Bad in heißen Quellen, den Onsen. Ähnlich wie die Geysire auf Island sind auch die Onsen vulkanischer Natur, nur eben nicht ganz so heiß, sodass man noch in ihnen ein Bad nehmen kann. Zu lange sollte man sich allerdings nicht im Onsen aufhalten, weil einem dann schwindelig werden kann. Ganz wichtig ist auch, dass man VORHER gründlich und dazu noch im Sitzen duscht, damit ja keine Verschmutzungen das Wasser gefährden könnten. Es gilt schon als Fauxpas, wenn man ein Handtuch in die Quelle tunkt. Im Onsen ist man übrigens so, wie Gott einen schuf, und nicht etwa in Badehose respektive Badeanzug.

3.) Fuji-san

Fuji-san mit Tempel | Quelle

Fuji-san mit Schrein | Quelle

Der liebevoll “Herr Fuji” genannte höchste Berg Japans fasziniert seit jeher Künstler wie auch Touristen. Jedes Jahr steigen Tausende von Menschen auf den 3.776 Meter hohen (zum Glück nicht mehr aktiven) Vulkan. Erst dieses Jahr ist er zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden, was die Bedeutung für Japan und die ganze Welt unterstreicht. Mir reicht schon ein Blick auf den angeblich recht scheuen Berg, der sich gerne hinter Wolken versteckt. Ein Aufstieg wäre sicherlich auch ein Ereignis, welches man nicht so schnell vergisst, aber dann bitte schön langsam :)

4.) Ashi-See besuchen

Gelegen in einem Nationalpark und in Sichtweite vom Fuji-san findet man den Ashi-See. Neben der guten Erreichbarkeit und der idyllischen Lage ladet diese Gegend förmlich dazu ein, ein paar Tage dort zu verbringen. Und ganz nebenbei – fast schon zufällig – spielt dort auch ein Großteil der Handlung der Neon Genesis Evangelion-Serie ab. Ein wenig Wandern und viele Bilder abseits der Großstädte machen…Klingt echt gut  :heart:

5.) Kamakura

Die berühmte Buddha-Statue | Quelle

Die berühmte Buddhastatue | Quelle

Die historische Stadt Kamakura befindet sich nur einen Katzensprung von Tokyo entfernt und wartet mit einigen Sehenswürdigkeiten auf. Neben einer der größten Buddhastatuen in Japan, lassen sich sehr viele buddhistische, aber auch Shinto-Tempel besichtigen. Außerdem liegt Kamakura direkt am Meer, was das Ganze noch mehr aufwertet. Aber insgeheim geht es mir vor allem darum, die Stellen zu entdecken, die in Elfen Lied vorkommen. Jaja…Schon wieder EL. Manche Orte sind 1:1 in Anime und Manga abgebildet, sodass eine Entdeckungstour durch Kamakura ein einmaliges Ereignis wäre.

6.) Maid-Cafe/ Akihabara

Der Tokyoter Stadtteil Akihabara – auch Akiba genannt – ist das Mekka für Technik-, Anime- und Mangafans. Hier findet man alles, was man sich vorstellen kann: Von nicht mehr hergestellten Spielekonsolen inklusive Games über Miniaturfiguren von Animehelden bis hin zu riesigen Mangaläden. Dazu stehen an jeder Ecke Automaten, die gegen einen Obulus Getränke oder sogar ganze Mahlzeiten ausspucken. Als Alternative kann man auch ein Maid-Cafe oder etwas Vergleichbares besuchen, wo freundliche und junge Bedienungen in Hausmädchen-Kostümen sich um das Wohl der Kunden kümmern. Für mich, der sowohl ein Computer- als auch ein Animefreak ist, klingt das nach der Beschreibung des Paradieses, wobei das Maid-Cafe natürlich nur aus Neugierde einen Besuch wert ist *hust*

7.) Schrein

Ich denke, dass sich dieser Punkt meiner Liste am leichtesten erfüllen lässt: Schreine gibt es (zumindest nach dem, was ich so gehört habe) quasi an jeder Ecke und die wirklich großen Anlagen besucht man als Tourist quasi automatisch. Aber auch kleinere Anlagen – vielleicht sogar in ländlichen Gegenden – hätten ihren Reiz, finde ich. Nicht nur um dort zu fotografieren, sondern eben auch um sich ein wenig mit den religiösen Bräuchen auseinanderzusetzen.

8.) Anime-Con

Jaja…Der Otaku in mir…Als Anime-Fan sehe ich es quasi als meine Pflicht an, eine Anime-Convention zu besuchen. Welche genau, spielt dabei gar keine so große Rolle. Hauptsache einmal japanische Otakus treffen, Cosplay sehen und vielleicht auch ein paar coole Dinge mitgehen lassen. Inwiefern man sich dann verständigen kann, ist natürlich eine andere Sache. Die Ticketpreise gehen dabei völlig in Ordnung, finde ich. Von daher: Worauf warte ich?!

9.) Fuji-Q Highland

79m sind wirklich viel | Quelle

79m sind wirklich viel | Quelle

Wessen erstes Computerspiel Rollercoaster Tycoon war und wer einfach ein Fan von Achterbahnen ist, der kommt in Japan voll auf seine Kosten. Einige der besten Achterbahnen findet man in der Nähe vom Fuji im Fuji-Q Highland. Unter anderem kann man dort die ehemals höchste Achterbahn der Welt befahren, die Fujiyama, die mit 79m maximaler Höhe und einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h aufwartet. Also ich freu mich drauf!

10.) Hanami (花見 = Kirschblütenschau) im Frühling

Ein Meer von Kirschblüten | Quelle

Ein Meer von Kirschblüten | Quelle

Jedes Jahr gibt es ein Fest, dass in ganz Japan gefeiert wird und bei dem die Kirschbäume im Fokus stehen. Die Rede ist natürlich vom Hanami-Fest – der Kirschblütenschau. Wenn es also im April oder Mai (der Zeitpunkt hängt vor allem von der Wetterlage ab) so weit ist, dass die Kirschbäume blühen, ziehen ganze Scharen von Menschen mit Piknikdecken und Bento-Boxen raus in die Parks, um dort unter den Tausenden weißen Blüten das Kommen des Frühlings zu feiern. Der Wetterbericht informiert einen dabei darüber, wann und wo die Kirschblüten blühen. Es ist sogar möglich, von Süden nach Norden den Blüten hinterherzureisen. Wie lange man dann unterwegs ist, kann ich nicht sagen. Das Ganze klingt aber sehr verlockend. Außerdem halte ich die Kirschblüten für sehr fotogen :)

Diese Liste könne ich vermutlich unendlich weiterführen…Es gibt wirklich SO viele Dinge in Japan, die ich gerne sehen würde. Ich hoffe zumindest, dass ich mich nicht völlig wie ein Reiseführer anhöre :rose: Und am Ende dieses Beitrages wird mir erst richtig klar, dass ich all dieses mit meinen eigenen Augen sehen und es dann auch noch selbst fotografieren kann. Um es anders auszudrücken: I should visit Japan. BEST DECISION EVER.

Danke fürs Lesen!

Gezeichnet Tobii~

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